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Hormonaktive TUGrundlagen:Bei hormoninaktiven Tumoren handelt es sich in den meisten Fällen um benigne adrenokortikale Neoplasien. Hormoninaktive Tumoren sind nur selten symptomatisch. Symptome treten dann aufgrund lokaler Verdrängungserscheinungen auf. Der Nachweis der Inzidentalome erfolgt als Zufallsbefund in einer aus anderen Indikationen durchgeführten Untersuchung. Inzidentalome stellen klinisch asymptomatische Nebennierentumoren dar. Es kann sich jedoch dabei auch um Tumoren handeln, die bis zum Zeitpunkt ihres Nachweises klinisch asymptomatisch waren, laborchemisch aber eine hormonelle Aktivität aufweisen. In ca. 10% der Inzidentalome werden Phäochromozytome und hormonsezernierende Rindentumoren nachgewiesen.Lokalisationsdiagnostik:Sonographie der NN, CT/MRT der NN, szintigraphische VerfahrenTherapie:Tumore mit laborchemisch nachgewiesener Hormonproduktion stellen eine Operationsindikation dar.Bei kleinen Tumoren (<3 cm) mit fehlender Hormonproduktion und fehlendem Malignitätsverdacht wird ein expectatives Vorgehen empfohlen. Erste Größenkontrolle ist in 3 Monaten nach Diagnosestellung durchzuführen. Bei malignitätsverdächtigen oder an Größe zunehmenden Tumoren ist ein operatives Vorgehen empfohlen.
Differentialdiagnostisch sind zur Klärung der Operationsindikation laborchemische Untersuchungen notwendig, um hormonaktive von den
hormoninaktiven Tumoren abzugrenzen ( Nachweis bzw. Ausschluß von Glukokortikoid-, Mineralkortikoid-, Katecholaminsekretion).
Ergänzende bildgebende Verfahren können das Malignitätsrisiko besser definieren. |
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